Gut zu wissen!

Seit dem 1. Januar 2019 müssen sich ausländische Versandhändler in das MWST-Register eintragen lassen, wenn sie mit ihren Sendungen in die Schweiz mehr als 100’000 Franken Umsatz erzielen. Damit werden auch sie mehrwertsteuerpflichtig. Es ist wahrscheinlich, dass die Händler diese Mehrkosten auf die Preise für Kunden aus der Schweiz abwälzen und die Waren damit teurer werden.

Im Internet

Die Liebe zum Online-Shopping
Schweizerinnen und Schweizer shoppen gern im Internet – mehr fast als alle anderen in Europa. Wer online einkauft, bestellt die Ware oftmals im Ausland.

Sobald Waren importiert werden, fallen Mehrwertsteuern und Zollgebühren an. Auch die Bearbeitung dieser Zollabfertigung (Spediteur-Rechnung) geht zu Lasten des Bestellers/der Bestellerin. Dadurch kann der Einkauf im Internet schnell teuer zu stehen kommen. Selbst bei offensichtlichen Schweizer Domain-Namen («.ch») sollte man sich informieren, ob die Ware aus der Schweiz oder dem Ausland kommt. Die Gebühren für die Verzollung und die Mehrwertsteuer werden entweder direkt bei der Auslieferung an Paketboten bezahlt oder ein bis zwei Wochen später separat in Rechnung gestellt. Berechnungsbeispiele im Internet bieten einen Anhaltswert, die genaue Höhe kann davon aber abweichen, zum Beispiel wenn die Sendung zur Wertermittlung geöffnet werden musste.
 

Zusätzliche Informationen / www.ch.ch
Berechnungsbeispiele / www.evz.admin.ch